Geschichte mit Tradition

Die Wohnungsbaugenossenschaft Uelzen eG –
Eine starke Gemeinschaft mit Tradition

Seit über 100 Jahre geben wir Ihnen ein Zuhause

WBG-100Während ihrer über 100-järigen Geschichte ist die Wohnungsbaugenossenschaft Uelzen eG zu einem der wichtigsten Wohnungsanbieter im Raum Uelzen geworden. Diese Tradition hat sich über Jahrzehnte entwickelt. Das Fundament dafür bilden unsere Mitglieder, die Genossen.

Emil Diedrich

Emil Diedrich

Der Grundstein für die WBG wurde bereits im Jahr 1913 gelegt. Damals waren Wohnungen in Uelzen knapp, weil die Bevölkerung wuchs und wuchs. Diese Notlage bewog den ehemaligen Eisenbahnassistenten Emil Diedrich dazu, am 21. Juni 1913 das Unternehmen „Gemeinnütziger Bauverein für Uelzen und Umgegend e.G.m.b.H.“ zu gründen. Mit rund 200 Mitgliedern bereits kurz nach der Gründung hatte der Bauverein schnell eine beachtliche Größe erreicht.

Heinrich Onken

Heinrich Onken

Mit der „Gemeinnützigen Baugenossenschaft Volksheim e.G.m.b.H.“ wurde in Uelzen am 8. Januar 1927 eine zweite Genossenschaft gegründet. Diesmal ergriff der Gastwirt Heinrich Onken die Initiative, denn die weiter wachsende Bevölkerung sorgte für eine immer noch anhaltende Wohnungsnot. Auch die Baugenossenschaft zählte nicht mal ein Jahr nach ihrer Gründung bereits 164 Mitglieder. Sogleich wurde mit dem Bau erschwinglicher Zwei- und Dreizimmerwohnungen begonnen.

Während des zweiten Weltkrieges im Jahr 1943 fusionierten beide Wohnungsunternehmen nicht ganz freiwillig zur „Wohnungsbaugenossenschaft Uelzen, Stadt und Kreis e.G.m.b.H.“ Die Politik des nationalsozialistischen Regimes erzwang den Zusammenschluss. Im Jahr 1945 wurden viele Wohnungen durch den Krieg beschädigt oder völlig zerstört. Die Genossenschaft beklagte zahlreiche Todesopfer unter ihren Mitgliedern, die tragischerweise erst während der letzten Kriegstage ums Leben kamen.

Kriegsschäden

Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg in der Dieterichsstraße

Sofort nach Ende der Kriegshandlungen begann die Wohnungsbaugenossenschaft mit planvollem und konsequentem Wiederaufbau. Finanzielle Mittel und Baustoffe waren knapp. Trotzdem gelang es damals, die Wohnhäuser wieder aufzubauen und den Bestand von 463 Wohnungen im Jahr 1944 auf heute fast 1.000 Wohnungen zu erweitern. Nachdem während des Wiederaufbaus auch der Neubau im Fokus stand, hat sich die Wohnungsbaugenossenschaft seit den 1970er Jahren auf Instandhaltung und Modernisierungen konzentriert. Auch heute noch sind energetische und technische Sanierung wichtige Maßnahmen, die mit ausdauernder Konsequenz verfolgt werden. In den vergangenen Jahren zeigte sich auch, dass die Wohnungsnachfrage ungebrochen ist – so wird die WBG ihren Bestand in den kommenden Jahren moderat erweitern.